Wühlmäuse
Das Problem kenn ich zur Genüge. Da sich bisher nix bewährt hat (nicht mal der Hund interessiert sich für die Viecher - allein in meinem Garten sind letztes Jahr über 20 Wühlmäuse in Fallen gegangen, und es müssen immer nochmal so viele sein - ganz zu schweigen von Nachbargärten), bin ich dazu übergegangen, meine Sträucher und Bäume mit einem Korb (Größe ist hier je nach Wurzelumfang variabel) aus Kaninchendraht einzugittern. Ab einer bestimmten Tiefe sind sie angeblich nicht mehr zu finden. Die Meinungen liegen bei 50 cm. Teilweise haben wir aber Böden gemacht. Mit der Zeit verroten die, dann ist die Pflanze aber schon sehr kräftig (und ich vertraue darauf, daß ab einer bestimmten Tiefe wirklich keine Wühlmäuse mehr sind). Bisher hab ich gute Erfahrungen gemacht. Schön zu sehen, wenn sie um den Korb herum wühlen und keinen Eingang finden. Gibt mir so eine Befriedigung. Nachdem die zigste teure, seltene Pflanze nur noch aus einem Strunk bestand, hatte ich die Schnauze voll. Geht ja ins Geld. Ganz zu schweigen von der ganzen Arbeit und Liebe, die da drinsteckt.
Lu
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