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Wühlmäuse

verfasst von Zia(R), 13.04.2006, 09:38 Uhr

Jo, geschützte Hochbeete sind sicher `nen Versuch wert. (Können die Biester eigentlich klettern?)
Ich werde dieses Jahr mal im Hausgarten das Prinzip Kartoffeltonne ausprobieren. Das hab ich in dem Buch
"Selbstversorgung aus dem Garten" von John Seymour gelesen. Dazu wird eine Tonne zu etwa 1/6 mit Erde gefüllt, dann kommen eine oder mehrere Pflanzkartoffeln rein und wenn die Kartoffelpflanzen wachsen wird vor der Blüte regelmässig lagenweise Erde aufgeschüttet, - Extrem -Anhäufeln sozusagen. Im Buch steht zwar nix darüber, aber ich würde in die Tonne noch mehrere kleine Wasser-Abzugslöcher bohren und ganz unten auf den Boden eine Drainageschicht aus Steinen packen. Sonst faulen die Pflanzen am Ende, wenn sich das Wasser nach dem ersten Platzregen in der Tonne staut.

Aber wühlmaustechnisch sollten die Kartoffeln dann bestens geschützt sein. Ausserdem ist diese Methode ziemlich platzsparend und soll einen recht passabelen Ertrag ergeben.

» Links und rechts in den Gärten
» dicke Kartoffeläcker. Wo sind die Viecher? Natürlich in meinem
» klitzekleinen Gemüsegarten und dabei, meine 20 Kartoffelstauden
» kahlzufressen.

Die Biester scheinen Feinschmecker zu sein. Wie man ja auch an meinen Kartoffeln sieht. Die gelbe Allerweltssorte "Linda" haben sie so gut wie nicht angerührt, die rosa Tannenzapfen sind relativ wenig angenagt worden aaaber die "Odenwälder Blaue" und auch "Edzell blue" sind fast vollständig wech gewesen. Ich konnte gerade noch die paar einzelnen winzigen Knöllchen aus der Erde fischen, um sie zu probieren und festzustellen dass sie extrem lecker sind.

» Übrigens haben sie mir Lavendel auch abgefressen. Sogar Thuja und Eibe
» *Kopp schüttel* Scheint also je nach Region zu variieren.

Naja, wie gesagt, bei mir sinds halt die kleineren Schermäuse und nicht die grossen fetten Wühlmäuse. Die scheinen einfach noch etwas wählerischer zu sein und nicht ganz ALLES zu fressen. Da kann ich wohl noch von "Glück" sagen. Ich hab nämlich mal irgendwo gelesen, dass Schermäuse und Wühlmäuse sich gegenseitig ausschliessen, d.h. niemals nebeneinander am gleichen Ort vorkommen, - Nahrungskonkurrenz oder sowas.

Zia

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