Noch ne Ergänzung
» Sollte das mit dem 100-jährigen Kalender hinhauen und man sich danach
» richten, wäre das im Grunde auch nichts anderes als Radio-Wetterbericht.
»
» Außer dem Erspüren von Veränderungen gibt es aber auch noch jede Menge
» Wissen, das zumindest mir fehlt. Ich sag mal ganz banal: diese spezielle
» Färbung der Wolken vor Gewitter oder Schneefall. Da gibt es ja noch
» tausend andere Zeichen, die man halt kennen muss, um sie zu verstehen und
» das Wetter zu "lesen". Im Kachelmann-Zeitalter wird sowas nur leider nicht
» mehr vermittelt.
»
» Grüßis,
» Elbenstrahl
Ach lass doch den ollen Kachelmann in Ruhe. Viel schlimmer ist es, dass Mensch sich eigentlich kaum noch draussen aufhält, wann also sollte Mensch diese Zeichen lesen? Vom Bürofenster aus? In der Mittagspause auf dem Raucherhof? Wer sieht denn in einer Großstadt noch Wolken, man sieht doch gerade den schmalen Streifen Himmel direkt über einem, vorne Häuser, hinten Häuser, überall ragt was auf, was einem die Sicht versperrt, genauso könnte man versuchen, in der Stadt den Sonnenaufgang zu erleben, bis man die Sonne sieht, steht sie schon hoch am Himmel, ja klar, hell ist es, aber ... aufs freie Feld gehen müsste man, um überhaupt noch eine Ahnung zu bekommen, was Wolken sind.
Undine
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