Noch ne Ergänzung
» Ach lass doch den ollen Kachelmann in Ruhe. Viel schlimmer ist es, dass
» Mensch sich eigentlich kaum noch draussen aufhält, wann also sollte Mensch
» diese Zeichen lesen? Vom Bürofenster aus? In der Mittagspause auf dem
» Raucherhof? Wer sieht denn in einer Großstadt noch Wolken, man sieht doch
» gerade den schmalen Streifen Himmel direkt über einem, vorne Häuser,
» hinten Häuser, überall ragt was auf, was einem die Sicht versperrt,
» genauso könnte man versuchen, in der Stadt den Sonnenaufgang zu erleben,
» bis man die Sonne sieht, steht sie schon hoch am Himmel, ja klar, hell ist
» es, aber ... aufs freie Feld gehen müsste man, um überhaupt noch eine
» Ahnung zu bekommen, was Wolken sind.
»
» Undine
Nun, es wohnen ja nicht alle Menschen in der Stadt ... Und selbst in der Stadt gibt es Wetter, Luftdruckveränderungen, Wolken ... Ich wohne auf dem Land und bin täglich draußen. Ich kann Dir die Wolken beschreiben bzw. das aktuelle Wetter und wie der Himmel aussieht. Aber außer dass z.B. Schäfchenwolken schlechteres Wetter bringen, nützt mir das nix. Nur mit Hochstarren ist es ja leider auch nicht getan. Und da es ja Leute gibt, die sich hauptberuflich mit Wettervorhersagen beschäftigen, ist es für die Einzelnen nicht mehr notwendig, solche Zeichen lesen zu können, das wollte ich mit dem Kachelmann-Beispiel sagen.
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