Muss es immer Karden-Wurzel sein?
Hallo Leutz,
ich wollte vor ziemlich langer Zeit hier mal wissen, wo ich Kardenwurzel herkriege, da ich damals schon recht heftige Borreliose-Symptome hatte. Schließlich hatte ich dann von jemand Liebem ein paar Karden (ganze Pflanzen) gekriegt und aus denen dann - mangels Wurzelmasse - einen alkoholischen Ganzpflanzen-Auszug gemacht. Seitdem sind die Fieberschübe und Glieder-/Muskelschmerzen nicht mehr aufgetreten, und ich fühlte mich auch nicht mehr dauernd so müde.
Nun frage ich mich schon länger, ob es bei der Karde unbedingt die Wurzel sein muss, oder ob die Blätter nicht genauso gut sind. Ich finde es außerdem auch nicht so schön, die Pflanze zu 2/3 wegzuwerfen, nur um das restliche Drittel zu verwerten. Die Blätter sind auch schön bitter
, fast mehr als die Wurzel, die von der stängeligen Pflanze im 2. Jahr nicht so sehr, aber die von der Einjährigen. Mit Beinwell ist es übrigens dasselbe, dass ich mich nicht entschließen kann, die Wurzel auszubuddeln, und nehme stattdessen die Blätter (frisch püriert).
Was meint Ihr, ist man gezwungen, die Wurzel zu nehmen, wg. irgendwelcher besonderer Inhaltsstoffe oder was weiß ich, oder mach ich es doch "richtig", alles zu verwenden?
Gruß, JM
btw: Zur Zeit kaue ich die Blätter, leicht angewelkt, zum Test so, ohne groß alkoholische Auszüge zu machen, und obwohl es wirklich bitterer als Galle ist, tuts mir gut, hab ich das Gefühl. Überdosierung ist jedenfalls bei dieser Art der Einnahme so gut wie ausgeschlossen ![]()
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