
Antworten von Leuten, die mitgemacht haben
Die Umfrage zum Thema "Frauenspiritualität - ist das für dich wichtig" ist beendet. Gelaufen ist sie 3 Monate, mitgemacht haben 59 Leute. Was ich interessant finde: Die meisten finden Frauenspiri wichtig, weil sie als Frau sich selbst drin wiederfinden, um sich zu entwickeln. Der Grund Benachteiligung/Separatismus ist der, der am wenigsten angekreuzt wurde - nur eine Stimme. Spricht doch voll für uns, ey! Ein paar wollen Geschlechtergrenzen sprengen, oder finden Geschlecht nicht so wichtig, denken in anderen Dimensionen, und die zweitgrösste Gruppe sind die.. hm.. ich nenne sie mal "Polaritäts-Schlampen" (Das ist jetzt mit Augenzwinkern geschrieben, nicht aufregen) - Welche, die ihre weibliche und ihre männliche Seite kultivieren. Soll ich sagen, daß ich damit irgendwie gerechnet habe, daß dieser Punkt auch oft angekreuzt werden wird? *gg*
Insgesamt ist der "Gender-Studies-Grund" (die erste Antwort) etwas unterrepräsentiert.. hätt ich irgendwie besser rüberbringen müssen, was damit gemeint war?
Insgesamt doch ein nettes Ergebnis, was in meinen Augen für die Qualität des Publikums hier spricht - natürlich nur meiner subjektiven Meinung nach ;)
Ist Frauenspiritualität für dich wichtig?
Frauenspiritualität setzt "Frauen" voraus. Ich halte mehr davon die harten Geschlechtsgrenzen zu überschreiten, und deswegen finde ich es nicht mehr zeitgemäss, Spiritualität geschlechtsspezifisch zu definieren.
7.69 % (4)Frauenspiritualität JA - denn es gibt mir persönlich etwas, mich als Frau zu bejahen und mich nicht nur als Mensch sondern eben auch als Frau zu stärken und zu entwickeln.
57.69 % (30)Für mich sind wir alle Menschen - es gibt gar keinen Unterschied, deswegen brauche ich genausowenig Frauenspiritualität wie einen Frauenteppich oder ein Frauenklo.
5.77 % (3)Ich denke, daß Frauen sich immer noch unter Frauen organisieren sollten - denn sie sind immer noch als Gruppe benachteiligt. Ich vertrete weiblichen Separatismus und damit - warum denn nicht Frauenspiritualität?
1.92 % (1)Ich finde, jeder Mensch hat eine männliche und eine weibliche Seite und deshalb sollten alle Menschen sowohl das Weibliche als auch das Männliche spirituell erleben, wenn sie überhaupt Wert auf spirituelles Erleben legen.
17.31 % (9)Die Antworten sind total schlecht ausgewählt! Ich find mich absolut NIRGENDS wieder!
9.62 % (5)
von Silver am 24.10.2002:
Ich sehe Frauenspiritualität durchaus als Teil meiner magisch-spirituellen Praxis an. Sie spielt eine Rolle, die sich weder mit Attributen wie Haupt- oder Neben- beschreiben läßt.
Ich habe einersteits meine magische Praxis, in der das Frau-Sein keine spezielle Rolle spielt, auch wenn mir von meinem Selbstverständnis her bewußt ist, daß ich als Frau meine Magie mache und teilweise auch eine weibliche Sichtweise einbringe.
Rituale mache ich entweder alleine oder mit meinem Partner, der auch mein liebster und momentan einziger Ritualpartner ist. Wir haben es beide nicht mit der Göttinen-Gott-Symbolik, aber man merkt doch, daß jeder seine speziellen Aspekte da hineinbringt. Für uns beide sind die gemeinsamen Rituale quasi der dritte Weg zwischen seiner und meiner Praxis.
Was die spirituelle Seite angeht, so habe ich meine eigene schon als weiblich definiert. So habe ich bei meinem Straßenaltar auch drei Steine in rot, weiß und schwarz ausgelegt, um die drei Aspekte der WEiblichkeit zu ehren und die zyklische Natur von allem.
Ich denke, meine Form der weiblichen Spiritualität legt sich wie eine Folie über meine magischen Praktiken, sie ist für mich ganz selbstverständlich. Vielleicht habe ich daher auch so wenig Bedürfnis, exklusiv mit Frauen zu arbeiten (wenn es sich ergibt, hätte ich nichts dagegen, sofern die Ausrichtungen mir gefallen, aber ich forciere es nicht).
Silvers Seiten
Von Palatinate :
Von Ruth Devime -
frauenspiritualität weil frau sein das beste ist was mir im leben passiert ist! göttin sei dank sind wir nicht gleich mit anderen und allen frauen sei dank gibt es orte und räume exklusiv für die tollsten wesen auf dieser welt: für FRAUEN!